Are We Gaslighting Autistics Into Believing a Rational Fear Response is a Co-morbid Mental Illness?

Im Grunde haben auch mindfulness meditation und CBT dieselben Probleme wie andere Mittel, die sich an einzelne richten: Sie beheben nicht das Grundproblem, das die permanente und überall anzutreffende Diskriminierung abweichender Identitäten/Behinderungen/etc. darstellt.

The Autistic Doc

By: Heather Dimmitt, DO

You’d be hard pressed to find an autistic person who hasn’t been labeled with a mental illness in their lifetime. To clarify, autism is an identity and not a mental illness in and of itself. It’s a social disparity to the point of disability, but not an illness. I always see something along the lines of  “Autism spectrum disorder is commonly associated with mental illness, such as anxiety, depression, C-PTSD, BPD, bipolar disorder, etc.” These labels make it sound like there’s something medically wrong with us, that we are mentally ill, in need of fixing. Even those who are well meaning autistics reflecting on their own experiences will note that it seems the challenges faced by autistics induce extreme stress, and therefore lead to anxiety and mood disorders. However, the fundamental reason we even treat anxiety and mood, are specifically only when they are “disorders”. Disorder…

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„Ich bin nicht behindert, ich werde behindert“. Wirklich?

Gedankenkarrussel

Und ist nicht „behindert“ überhaupt eine Abwertung und man sollte lieber von „besonders“ sprechen?

(Anmerkung: Ich habe mit dem Text im Herbst angefangen, daher sind die zitierten Tweets vom Herbst. Aber fertig wurde er erst jetzt…)

Ich stolperte mal wieder über das soziale Modell von Behinderung. An sich finde ich den Ansatz gut und wichtig, dass man schaut, wo Menschen durch Barrieren jeglicher Art, Vorurteile etc. behindert werden. Und auch, dass es nicht darum geht, den behinderten Menschen zu „reparieren“, wie das „Therapien“ wie das von den meisten Autisten stark abgelehnte ABA und diverse Quacksalber (beispielsweise MMS-Verkäufer zum Ziel haben.
Nur leider schießen manche da übers Ziel hinaus und vertreten die Ansicht, dass alle Behinderungen nur sozial bedingt sind. Das impliziert, dass in einer perfekten Umgebung niemand mehr behindert wäre.
Es gibt viele Dinge, die man ändern könnte, um mir das Leben massiv zu erleichtern. Weniger Behördenzirkus und…

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Tagesgruppe und/oder Hort

Autismus - Keep calm and carry on

Als wir noch auf dem Diagnoseweg waren, war unser Ältester für ein knappes dreiviertel Jahr in einer Tagesgruppe.

Wir waren sehr ratlos damals und verließen uns auf die Aussagen vieler, die meinten, dass es ihm gut tun würde und er über die dortigen sozialen Kontakte besser im schulischen Alltag zurecht käme.

Wir wussten schlicht nicht, dass es für ihn zu viel von allem bedeutete.

Wir haben, um ihm die Wahlmöglichkeit zu geben, ihn erst auf einer Freizeit der Tagesgruppe mitfahren lassen. Er kam von dort sehr ruhig und ausgeglichen zurück. Fünf Tage, in denen er viel Ruhe hatte und nur an grundlegenden gemeinschaftlichen Aktionen teilnehmen musste. Er hatte also viel Zeit für sich.

Als wir ihn fragten, ob er in Zukunft nach dem schulischen Alltag täglich dorthin gehen wolle, erinnerte er sich an die in der Freizeit verbrachte Zeit und meinte, dass das in Ordnung sei.

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Förderschule fördert!

Essays aus dem Elfenbeinhochhaus

Förderschule fördert? Vielleicht. Die Frage ist nur, was. Eigentlich ist die Förderschule ja für die Kinder und Jugendlichen da, von denen angenommen wird, dass sie im Regelschulsystem nicht ohne weiteres mitmachen können. So weit so gut. Dies könnte zu der Annahme verleiten, dass Förderschulen dafür da sind, diese Kinder eben auf anderem, individuellen Wege zu einem Schulabschluss zu führen.

Grundsätzlich sollte eine Schule schließlich zum Schulabschluss führen.

Um sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, braucht man in der Regel einen Schulabschluss – wer nicht mindestens einen Hauptschulabschluss hat, hat wirklich schlechte Chancen. In 2016 (das sind die aktuellsten verfügbaren Zahlen) verließen 49.200 Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Abschluss. Mehr als die Hälfte dieser Jugendlichen besuchte eine Förderschule, das heißt, dass rund 24.600 Jugendliche die Förderschule ohne mindestens einen Hauptschulabschluss verließen. Hauptschulen wurden demgegenüber von 9.800 Kindern ohne Abschluss verlassen. Na gut, könnte man jetzt sagen, die Förderschulen haben nun…

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Autismus und Camouflaging

Relevante Forschung!

Gedankenkarrussel

Unter „Camouflaging“ versteht man hier, dass der Autismus verborgen oder „maskiert“ wird – die autistische Person tut also möglichst so, als sei sie nicht autistisch. Dafür gibt es verschiedene Gründe, zum Beispiel schlechte Erfahrungen mit Ausgrenzungen oder Mobbing.
Dass es extrem anstrengend ist, sich die ganze Zeit zu verstellen, und dass das psychische Probleme mit sich bringen kann, sagen Autisten schon lange. Vor einiger Zeit gab es auf Twitter die Hashtags #DieMaskeAbnehmen bzw. #TakeTheMaskOff und die Autistin laviolaine hat auch einen Blogtext dazu geschrieben.
Der Begriff „Camouflaging“ überschneidet sich in diesem Kontext größtenteils mit dem Begriff „Kompensation“. Ich verwende hier im Text zum Teil auch das Wort „Maskieren“ synonym.

In der Forschung wurde und wird das Thema bislang eher stiefmütterlich behandelt, auch wenn es mittlerweile immerhin ein bisschen Forschung dazu gibt. (Wobei man allerdings sagen muss, dass es mit Sicherheit etliche Forscher gibt, die an derartiger Forschung allein schon deshalb…

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Presseerklärung zum Vorschlag der Minister*innen Barley, Seehofer, Giffey und Braun

Solidarität mit Kristina Hänel, Bettina Gaber, Nora Szász und allen anderen nach § 219a StGB angeklagten Ärzt*innen

von Kristina Hänel, Gießen
Nora Szász, Kassel
Natascha Nicklaus, KAssel

Presseerklärung zum sogenannten Kompromissvorschlag der Großen Koalition

Nach monatelangem Warten liegt nun ein Vorschlag zum Informationsverbot für Schwangerschaftsabbrüche vor. Unter der Überschrift Werbung wird im §219a StGB die sachliche Information seitens der durchführenden Ärztinnen und Ärzte verboten. Wir als von Strafverfahren betroffene Ärztinnen sind entsetzt.

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Es reicht … ich fordere eine echte Kontrollinstanz für Jugendämter

Als jemand ohne Kinder, der als Kind nicht diagnostiziert wurde, kann ich da leider nicht selbst beitragen. Aber es wenigstens verbreiten und Aufmerksamkeit erzeugen.

innerwelt

Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Wir waren fast eineinhalb Jahre vor Gericht, wegen etwas, dass eigentlich selbstverständlich sein sollte. Darüber möchte ich heute berichten. Denn die Schonfrist ist vorbei. Mein Stillschweigen nicht mehr notwendig, um der anderen Seite nicht noch mehr Informationen zuzuspielen, als gut für uns wäre.
Wir haben verloren, vielmehr mein Sohn, weil …

Es gibt keine Kontrollinstanz inhaltlicher Form für die Entscheidung des Jugendamtes

Etwas, dass wir schmerzlich nach so langer Zeit erfahren mussten. Auch das Landesjugendamt hat nur eine beratende Funktion, kann aber einen Entscheid nicht aufheben. Kann das rechtens sein?
Ja, man kann klagen. Vor dem Verwaltungsgericht. Aber dort wird nur der Verwaltungsakt an sich geprüft. Eineinhalb Jahre lang, haben wir Bericht um Bericht geschrieben. Ärzte konsultiert, Berichte eingefordert und alles um uns herum kirre gemacht. Und dann war alles umsonst. Gegen Amtsaussagen und Amtswillkür kann nicht geklagt werden. Es wäre völlig egal…

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