Limitations

Finally Knowing Me: An Autistic Life

Advice often seems
To tell me
To consider
„The positives“
And to focus on
What I
CAN
Do.

If I’m honest
This strategy
Isn’t always
Terribly helpful.

I’m perfectly well aware
Of my strengths
And achievements.
They’ve been pointed out to me
Many times
Over the years
(Because people seem to like
This sort of
„Feel good“
Stuff,
I think).

I don’t need this information
Again and again.
I already have it.

What I am finding
MUCH
MORE
HELPFUL

MUCH
MORE
HELPFUL

(Twice,
And capitals,
For emphasis)

Is to learn
What my
LIMITATIONS
Are.

I have been told
All my life
About working hard
And succeeding.

But the things
That I
CAN’T do
Have rarely been
Considered

Or have been ignored
Or have been thought
To be the result
Of me being lazy
Or wilful.

So,

I have continued
To blame myself
For my failures.

I have struggled
To learn…

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Empathy, Imagination and Autism

Autism and expectations

Some excellent work has been done on empathy and autism. Damian Milton’s ideas on The Double Empathy Problem are fascinating; recognising that it is as difficult for non-autistics to empathise with autistics, as it is for autistics to empathise with non-autistics.

It is finally being understood that many autistics don’t lack empathy, some may have more empathy than average, it’s just not shown in a non-autistic way. Autism doesn’t mean not feeling things deeply. It doesn’t mean not caring about others. We are not less human or less loving, we just show it in different ways.

The more time I spend on this Earth, the more I realise that true empathy needs an excellent imagination to go with it.

Growing up, people did not empathise with my sensory issues, because they could not imagine someone else feeling something they did not.

There have been times when friends have been…

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Autismus und Klassenfahrten, geht das?

Bei mir hing es (durch die fehlende Diagnose) immer sehr von der Klasse ab, ob ich überhaupt mit wollte. Meine Eltern haben mir auch geholfen und ich war dann ganz mysteriös genau in der Klassenfahrtswoche „krank“, na, was ein Pech. Aber in späteren Klassenstufen wollte ich halt auch mitfahren und bin dann eben ganz ohne Unterstützung mitgefahren. Waren zwar keine furchbaren Erlebnisse, aber mit etwas Hilfe wäre es vielleicht noch was entspannter geworden.

Autismus - Keep calm and carry on

Die einfachste und beste Antwort wäre Ja.
Die einfachste und schlechteste Antwort wäre Nein.

Am Montag las ich einen Blogbeitrag, in dem es eigentlich nur um eine Klassenreise eines behinderten Kindes ging und wie mit Suggestivfragen das Kind dazu bewogen wurde, diese Reise nicht mitmachen zu wollen.

In einem Kommentar stand dann, dass es gut wäre, wenn ein autistisches Kind nicht mit auf solch eine Reise muss. Das ist grundsätzlich richtig, denn:

Die Frage ist halt, wer die Entscheidung trifft und warum die Entscheidung getroffen wird.

Wir haben Klassenfahrten mit und ohne Diagnose erlebt, aber immer mit Autismus.

Viele Klassenfahrten waren die reinsten Katastrophen, weil wir einfach nicht wussten, was da genau schief läuft. Das jeweilige Kind kam vollkommen fertig von der Fahrt…

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Inklusion, Förderschule, Halo-Effekt und andere Merkwürdigkeiten

Autismus - Keep calm and carry on

Das ich für vollumfängliche Inklusion bin, ist bekannt.
Genauso wie die Bloggerin Butterblumenland und die beiden Bloggerinnen von Zwischen Inklusion und Nixklusion. Auch auf dem Blog Inklusionsfakten findet man viel zum Thema.

Gestern las ich einen Blogbeitrag über Förderplanung und schrieb diesen Tweet

Wenn in der Förderplanung an einer Förderschule es für die Sonderpädagogin wichtiger ist, dass der/die SchülerIn Spülen und Abtrocknen lernt, weil das für eine eventuelle Wohngruppe von Bedeutung sein könnte, als das Fertigkeiten im Bereich Mathematik geübt werden, läuft was falsch. Es ist für mich nicht von Bedeutung, um welche Klassenstufe es geht und ob es „nur“ um Grundrechenarten oder um weiterführende Mathematik geht. Mathematik ist wichtig und diese zu lehren gehört zu den primären Aufgaben einer Schule. Spülen und Abtrocknen ist auch wichtig, gehört aber…

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„Was unterscheidet dich von mir?“

dasfotobus

Heute stellte mir jemand auf Twitter die Frage, was mich als Autisten von ihm als Nicht-Autisten eigentlich unterscheidet. Woran er einen Unterschied merken könnte.

Meine Antwort darauf:

Den Unterschied merkst du eher RL. Und das kann eben bei jedem Autisten anders sein.

Bei mir würdest du zum Beispiel merken, dass ich starke Abneigungen beim Essen habe, Probleme mit Geschmack/Geruch und Gefühl im Mund.
Vielleicht würdest du mich sehen, wie ich mit Schal oder Shirt vorm Gesicht an jemandem vorbeigehe, weil er zu stark nach Parfum, Deo, Haarspray riecht.
Du würdest vielleicht merken, dass ich Leute regelrecht zulabern kann, wenn mich ein Thema gerade begeistert, und ich dabei nicht merke, ob es überhaupt noch jemanden interessiert.
Vielleicht erlebst du aber auch mal einen mutistischen Moment…

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Würdest du den Autismus „ablegen“ wollen?

„Unsere „Welt“ ist nicht schlechter als eure – sie ist nur anders“

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

koellchen

Seit ich weiß, dass ich Autistin bin, stelle ich mir diese Frage hin und wieder. Davor fragte ich mich jahre-, jahrzehntelang, warum ich anders bin als „die anderen“. Warum es da einen für sie und auch für mich klar spürbaren Unterschied gibt. Seit ich darauf die Antwort habe, überlege ich, welchen Anteil an meiner Persönlichkeit der Autismus einnimmt. Oder umgekehrt: Wäre der Autismus nicht (mehr) vorhanden – wer und wie wäre ich dann? Selbstverständlich nicht in der Situation, mir diese Frage zu stellen. Oder sie gestellt zu bekommen wie andere Autisten häufig auch.

Dass die Möglichkeit, meinen „Zustand“ zu beenden, keine realistische ist, haben mir Jahrzehnte der versuchten und teilweise auch erfolgreichen Anpassung gezeigt. Und dennoch: Würde ich einen Schalter umlegen oder eine Pille schlucken, um den Autismus ablegen zu können wie ein Kleidungsstück? Schwierig, sehr schwierig, denn ich weiß nicht, was mich erwartet. Und genauso wenig kann ich sagen…

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