Wo sich Alternative Fakten und anderer Quatsch zu Hause fühlen: über Predatory Journals

Essays aus dem Elfenbeinhochhaus

“Wow”, dachte ich, als ich die Mail des American Journal of Educational Research las. Nachdem ich meine Studie über Inklusion und Ressourcen auf einer internationalen Tagung vorgestellt hatte, lud mich diese vermeintliche Fachzeitschrift zur Veröffentlichung der Studie ein. Das schmeichelt, denn veröffentlichte Artikel sind der Fame der Wissenschaft, die Währung, das, worum es geht, wenn das Forschungsinteresse allein einen nicht satt macht.

Ich hab mich also ziemlich gefreut. Doch dann erinnerte ich mich daran, dass im Internet nicht alle nett sind und insbesondere wenn etwas einen “wow-Effekt” hat, Skepsis angebracht ist[1].

Deshalb habe ich recherchiert. Mir war schnell klar, dass da was ganz schön im Argen liegt, aber das Ausmaß der Kriminalität, der Cleverness, des Betrugs haben mich dann doch geflashed (wie bei Homöopathiebin ich ein bisschen sauer,dass ich nicht auf die Idee gekommen bin).

Worin besteht der Betrug?

Es handelt sich beim American Journal of…

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