Was soll man jetzt sagen?

Elodiylacurious

Nachdem ich kürzlich ja etwas darüber sagte, wie man Menschen mit Behinderungen jetzt bezeichnen sollte, gibt es aktuell auf Twitter eine gleichartige Diskussion im Bezug auf Autisten. Da das Thema auch häufiger vorkommt, werde ich jetzt also nochmal etwas genaueres dazu sagen.

Wer diesen Blog schon länger verfolgt weiß ja schon, dass ich überwiegend „Identity-First-Language“ benutze. Ich bezeichne mich selbst als Autistin, andere mit derselben Diagnose dann als Autisten, und so weiter. Manchmal weiche ich auch auf „autistisch“ aus, aber immer bei bestimmten Personengruppen, wie Schüler oder Studenten. Da geht es dann auch eher darum, notwendige Informationen möglichst kompakt darzustellen und nicht diverse Nebensätze konstruieren zu müssen.

Schaut man aber in die Medien, findet man aber vor allem die Formulierung „Menschen mit Autismus“ („Person-First-Language“). Beliebt ist auch, dass jemand Autismus „hat“ oder daran „leidet“. Insbesondere letzteres ist großer Blödsinn, da man unter Autismus nicht per se leidet. Ich tue das…

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