Gymnasium: Autisten unerwünscht

Bei mir ist die Diagnose erst lange nach der Schulzeit gestellt worden und somit konnte auf mich gar keine Rücksicht genommen werden in dem Regelgymnasium, auf dem ich war. Trotzdem Abi im Bundesdurchschnitt gemacht. Presume competence.

Elodiylacurious

Nach der Realschule ging es, ganz wie geplant, ans Gymnasium.

Mit einem entscheidenden Unterschied; Meine Mutter hatte meine Diagnose im Hintergrund nicht bekannt gegeben. An der Realschule lief es zuletzt super, die „Behelfstherapie“ (Ergotherapie) hatte ich auch schon vor längerem beendet. Sie schon unnötig geworden zu sein.

Natürlich war es so oder so eine immense Umstellung für mich. Statt Klassen gab es Kurse. Ein Klassenlehrer als ständige Ansprechperson hatte ich nicht mehr. Und die „Freunde“? Gingen entweder in eine Ausbildung oder an andere Schulen.  Ich stand also so ziemlich alleine da. In einem riesigen Gebäude. Zwar hätte ich mich auch sofort an eine Freundin aus der 12. hängen können, doch ich wollte schon allein klarkommen. Ich kann ja schon Mal ehrgeizig sein.

Das erste halbe Jahr lief dann auch soweit ganz gut. Meine Noten waren zwar nicht mehr ganz so schön, aber das war zu erwarten. In der ersten Woche…

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